Die künstlerische Strategie der Etablierung neuer Wahrnehmungsformen durch die Verzahnung realer und virtueller Aktionsräume setzt sich in dem 2000 entstandenen Video Montréal 2000 fort, indem der Körper der Künstlerin als Interface genutzt wird. Werden etwa in den Installationen Body Scanned Architecture oder auch Gegen die Zeit der menschliche Körper und seine Bewegung im Raum auf Architektur oder aber auf eine Architektur-Assemblage projiziert, und anhand der Verzerrung der Körperprojektion durch die Wireframes der Architektur die Verschränkungen der Aktionsräume konstatiert, ist es in Montréal 2000 ein Film, der sich als Widerschein auf dem Gesicht der Künstlerin spiegelt. Die agierenden Körper - ProtagonistInnen eines verschlüsselten Pornofilms auf einem Pay-Channel - bleiben verborgen. Das Video wurde in einem Hotelzimmer in Montréal aufgenommen. Gesamter Text Worddokument >>
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