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"Der bildhauerische Raum ist unendlich, unendlich im Sinne der Sehnsucht als Geborgenheit und akut in der Idee der Liebeserwähnung formbar." (Christoph Lissy)Beethovens Kompositionen und seine Autobiographie beeindruckten Christoph Lissy schon seit seiner Kindheit und veranlassten ihn 1978, vor seiner Studienzeit, eine Gipsbüste von Beethoven anzufertigen die erstmals, neben ca. 20 "Schriftbildern" aus dem Zyklus Beethoven , in der Ausstellung gezeigt werden. Ende der 90er Jahre beginnt Lissy in seinen, von ihm benannten, "Stimulanzblättern" Gedankengänge über die Bildhauerei in Worte zu fassen und mit schwarzer Tusche auf Zeichenpapier zu "malen". Ein poetischer Diskurs über die Bildhauerei beginnt, welcher tagtäglich Erweiterung findet und sich letztendlich selbst als skulpturaler Werkstoff manifestiert. Beethoven, Burroughs und Gironcoli als seine geistigen Väter, fügen sich wie Komplizen in diese, an Partituren erinnernden, Werke ein.Christoph Lissy wurde 1957 in Hörbranz (Vblg) geboren, wo er heute lebt und arbeitet.Eine Ahnung von Ton-Komposition und Skulptur lassen ihn 1980 die Entscheidung treffen, Musik zu hören, aber Bildhauerei zu studieren. Er beginnt ein Studium an der Freien Kunstschule Stuttgart, wechselte im selben Jahr an die Akademie der Bildenden Künste, Wien, zu Prof. Bruno Gironcoli, dessen Skulpturen, Zeichnungen und Philosophie über die Bildhauerei ihn nachhaltig beeinflussen.In diesem Zeitraum entstehen zahlreiche Skulpturen, Skizzenblätter, Zeichnungen und Gouachen mit bildhauerischen bzw. architektonischen Elementen, teils in Zusammenhang mit der menschlichen Figur. 1984 wird Christoph Lissy zu Ausstellungen in die Secession in Wien, sowie zum Steirischen Herbst in Graz (Neue Wege des plastischen Gestaltens in Österreich) eingeladen. Biografie Word Document >>
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